Wasserspielplatz "Spielwall" BUGA Potsdam 2001

Entwurf

Wettbewerbsbeitrag 1:1.000

Der Entwurf berücksichtigt den durch die vorhandenen Wälle gegebenen Rahmen und gliedert den entstandenen Raum in klare großzügige überschaubare Bereiche. Jeder Bereich weist einen eigenen Charakter auf und bietet Raum für eine jeweils eigene Art des Spielens.

Eine prägnante, klare Formensprache, schlichte Materialien (u.a. Holz, Stahl, Sichtbeton) sowie eine bewusst reduzierte Auswahl an immer wiederkehrenden, variierbaren Elementen (Holzdecks, Spielelemente) geben dem Spielplatz eine unverwechselbare Prägung.

Liegen am Wasserspiegel

Liegen am Wasserspiegel

Das Preisgericht lobte „die strenge, ästhetisch hochwertige Gestaltung mit gut eingefügten Instrumenten. Es werden klar definierte Räume geschaffen, die ohne konventionelle Elemente auskommen.

Das Medium Wasser wird feinsinnig angewandt."

Sonnendeck

Sonnendeck - Café
Schauen   Plaudern   Matschen
Vor einer langen, hohen Mauerscheibe aus Sichtbeton, die sich diagonal in den Erdwall schiebt, liegen windgeschützt und zur Nachmittagssonne exponiert, große Holzdecks. An der Wand speien Fischköpfe Wasser in Rinnen.

Es mäandriert, rinnt, sprudelt und fließt über Holz, Beton und Stein in die Sandfläche - den Strand vor den Holzdecks.
Ein Teil des Sonnendecks ist die Terrasse des Cafés, ein in Wall und Mauer eingeschobener Körper mit Kupferhaut.

Strandterrasse

 

Strandterrasse
Am Wasser promenieren   Sitzen   Laufen
Auf der großen befestigten Fläche der Strandterrasse ist viel Platz für Bewegung und Spiel direkt am Wasser. Boote liegen hier auf dem Trockenen und können erklettert werden.

Sie sind Spielobjekte, wie auch das zwischen Hölzer gespannte Fischernetz am Rande der Strandterrasse.

Wasserspiegel

 

Wasserspiegel
Spielen   Waten   Schlittern
Die große Wasseroberfläche - ein großer Spiegel, blitzt in der Sonne, kräuselt sich im Wind, friert im Winter zu Eis. Schlittern auf dem Eis, Waten in flachem Wasser...

 

Trittsteine

 

Trittsteine

... oder über Trittsteine, über das Wasser laufen, am Wasserrand sitzen und schauen, Boote schwimmen lassen...

 

Nebelwald

Nebelwald
Verstecken   Lauschen   Entdecken
Der dichte Blätterwald bildet den Raum für eine ruhige, sinnliche Annäherung an das Element Wasser. Schmale Stahlstege führen durch schattiges Blätterdickicht und durch rauschendes Schilf ans Ufer zu den Inseln zwischen Land und Wasser.

 

Baumhain

Baumhain
Im Schatten unter Bäumen laufen   Liegen   Klettern
Ein Baumhain fasst die offene, nicht von Wällen umschlossene Seite des Spielwalls räumlich ein und bildet einen Filter zum tangierenden Hauptweg des Parks. Im Schatten unter Bäumen über Rasenwellen zum Spielwall laufen, liegen, klettern.

 

 



WETTBEWERB


ART: Einladungs-
wettbewerb

AUSLOBER:
Entwicklungsträger Bornstedter Feld

ARCHITEKT (Café):
Gnädinger Architekten,
Berlin

AUFGABE:
Schaffung eines Wasserspielplatzes für die Bundesgartenschau Potsdam 2001.

ERGEBNIS: 1. Preis

BAUVORHABEN

BAUHERR/IN:
Entwicklungsträger Bornstedter Feld

ARCHITEKT (Café):
Gnädinger Architekten,
Berlin

STATIK:
Dipl.-Ing. Peter Raschka, Berlin

WASSERTECHNIK:
IFW Ingenieurbüro für Wassertechnik, Langerwisch

BIOLOGISCHE WASSERFILTERUNG:
akut Umweltschutz Ingenieure Burkard und Partner, Berlin

FLÄCHE: 10.000 m²

BAUKOSTEN:
€ 1.500.000

PLANUNG: 1999-2001

FERTIGSTELLUNG: 2001

SONSTIGES

Stadtplan

VERÖFFENT-
LICHUNGEN

Garten + Landschaft
7/2001
Detail: BUGA Potsdam: Fischköpfe am
Wasserspielplatz

DOWNLOAD

Plakat zur da!2002
Ausstellungsplakat
zur da!2002
(pdf, 3.0MB)

Informationsblatt zum Download (pdf)
Informationsblatt (A4) pdf, 1.5MB

 

© SCHIRMER-PARTNER
Landschaftsarchitekten BDLA
Letzte Aktualisierung: 25.09.2009